Neubau

Die Sana Kliniken Landkreis Biberach haben VAMED 2017 damit beauftragt, als Generalübernehmer das neue Biberacher Zentralkrankenhaus zu errichten. Nach Abschluss der vorbereitenden planerischen Arbeiten wurde Anfang 2018 mit dem Bau begonnen. An die bauliche Fertigstellung Anfang 2021 wird sich eine technische und medizinische Inbetriebnahmephase anschließen, so dass der Regelbetrieb des neuen Klinikums im Herbst aufgenommen werden kann.

Fläche:

  • Gesamtkubatur: 140.000 m³
  • Gesamtnutzungsfläche : 16.800 m²
  • Operationssäle: 1.100 m²

Klinikgebäude & Infrastruktur:

  • Der 5-stöckige Neubau wird als Energieeffizienzhaus mit reduziertem jährlichen Primärenergieverbrauch und geringem Transmissionswärmeverlust errichtet.
  • Das Klinikum bietet Platz für 370 Betten. Die Kapazität kann bei Bedarf auf bis zu 410 Betten aufgestockt werden. Grundsätzlich besteht auf dem Gesundheitscampus die Möglichkeit zur Gebäudeerweiterung, da die Flächen entsprechend großzügig und somit zukunftsfähig geplant sind.
  • Standard wird das 2-Bett-Zimmer mit eigenem Bad, Toilette, TV sowie WLAN mit hoher Bandbreite.
  • Die künftige Wahlleistungsstation verfügt über 16 Einbettzimmer und 6 Zweibettzimmer (= gesamt 28 Betten) mit gehobener Ausstattung, persönlichem Service, umfangreicher Verpflegung sowie hohem Wäschekomfort (Hotelniveau).
  • Es wird 6 moderne Operationssäle geben, davon sind 2 speziell für minimalinvasive Chirurgie (Zentrum für Minimalinvasive Chirurgie) und einer für BG-Fälle/Arbeitsunfälle konzipiert. Ein weiterer Saal kann bei Bedarf ausgebaut und die Gesamtkapazität damit auf 7 Säle erweitert werden. Ein ambulantes OP-Zentrum im direkt angeschlossenen Ärztezentrum wird darüber hinaus speziell auf die Anforderungen und Bedürfnisse ambulanter Patienten zugeschnitten sein und damit deren optimale Versorgung gewährleisten (kurze Wartezeiten, optimierte Strukturen und Ausstattung, Nachversorgung aus einer Hand etc.).
  • Die Notaufnahme wird über 9 Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie 3 weitere Zimmer zur Versorgung von infektiösen oder unruhigen Patienten verfügen. Unmittelbar an die Notaufnahme angegliedert befinden sich künftig die diagnostische Abteilung (CRT, MRT, Röntgen), die urologischen, endoskopischen und kardiologischen Eingriffsbereiche sowie ein interdisziplinärer postinterventioneller Überwachungsbereich.
  • Der Hubschrauberlandeplatz ist eingerichtet für Katastrophenschutz, Rettungswesen (medizinische Hubschraubernoteinsätze) und sonstige medizinische Transportflüge. Der Bodenlandeplatz kann Tag und Nacht unter Sichtwetterbedingungen angeflogen werden.
  • Die Intensiv- und IMC-Station (Intermediate Care/Überwachungsstation) bietet Platz für 24 „High-Care-Betten“ und kann jederzeit um 2 Räume erweitert werden. In direkter Nähe befindet sich der OP-Trakt sowie, für unmittelbare personelle Verfügbarkeit, die Bereitschaftszimmer.

Die Vorteile:

  • Als zentraler Klinikstandort im Landkreis bietet das Klinikum mit modernsten Strukturen, Ausstattung und Medizintechnik einen Wettbewerbsvorteil und trägt damit, in Zeiten des bundesweiten Fachkräftemangels, zur weiteren Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter bei.
  • Neben moderner Medizintechnik und einem breiten Leistungsspektrum wird der Neubau die passende Infrastruktur und den entsprechenden Komfort für die Patienten bieten.
  • Kurze Wege und vernetzte Strukturen: Abteilungen, Stationen und Gebäude sind optimal angeordnet und miteinander verbunden. Das gewährleistet eine ganzheitliche medizinische Versorgung des Patienten aus einer Hand – von der ambulanten Vorstellung/Vorsorge über die stationäre/ambulante Behandlung bis zur Nachsorge.
  • Effiziente Arbeitsabläufe und gemeinsame Strukturen ermöglichen eine noch engere interdisziplinäre Zusammenarbeit und mehr Zeit für den eigentlichen Wirkungskreis der Klinikmitarbeiter/innen: die Arbeit am und mit dem Patienten.
  • Die Infrastruktur trägt der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen Rechnung und ermöglicht den weiteren Ausbau der Patientensicherheit sowie eine noch transparentere Qualität in der medizinischen Versorgung.

 

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